Interview mit der DekaBank

Herr Hopff und Herr Baumert von der DekaBank nehmen im Interview mit Christian Neuenhaus ausführlich Stellung zur Entwicklung des Marktes und wie die Dekabank die Berater optimal in ihrem manchmal schwierigen Job unterstützt.

Neuenhaus: Die Politik der Zentralbanken hält das Zinsniveau weiter nahezu auf dem Nullniveau. Wie hat sich diese Politik auf Ihr Fondsgeschäft im Jahr 2016 ausgewirkt?

Baumert: Für die Anleger aus dem Private Banking steht in erster Linie der Kapitalerhalt im Vordergrund. Wenn es dabei auch um den realen Kapitalerhalt, also unter Berücksichtigung von Inflation und Steuern geht, ist die Berücksichtigung von Wertpapieren bei der Anlageentscheidung ein wesentlicher Faktor zur Zielerreichung. Viele Anleger vertrauen in diesem Segment dem Fonds und sehen hierin eine gute Möglichkeit die notwendigen Erträge zu erzielen. Von daher hatten wir sicher Rückenwind durch das niedrige Zinsniveau.

Neuenhaus: Erleben die Sparkassen vor Ort eine aktive Nachfrage der Anlagemöglichkeiten in Fonds, oder ist es eher ein aktives und mühsames „Holgeschäft“?

Baumert: Im Private Banking haben die meisten Anleger eine grundsätzlich offene Haltung zum Wertpapiergeschäft. Allerdings ist der Wettbewerb bei dieser Zielgruppe sehr ausgeprägt und insofern müssen die Sparkassen dem Anleger einen klaren Mehrwert bieten, um ins Geschäft zu kommen.

Neuenhaus: Die psychologischen Erfahrungen zeigen, dass es für die meisten Menschen einfacher ist, regelmäßig einen relativ konstanten Betrag zu sparen. Liegt der Schwerpunkt der Abschlüsse bei Sparplänen oder „Einmalinvestitionen“?

Hopff: Wenn wir Sparkassen bei der Entwicklung von Anlagestrategien für Kunden unterstützen, sehen wir schon, dass die Kernanlagen als Einmalinvestitionen getätigt werden. Aber gerade, wenn es um Ergänzungsinvestments oder den Aufbau der Aktienquote geht, ist der stufenweise Einstieg über Sparpläne ein probates Mittel. Dies hilft auch, wenn die Anleger Unsicherheiten über die weitere Entwicklung an den Kapitalmärkten haben. So kann der Kunde über den Durchschnittspreiseffekt Kursschwankungen nivellieren. Das gilt übrigens auch für eine stufenweise Investition in die Einmalanlage.

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FinovateEurope 2017 – aixigo präsentiert sein High Performance Portfolio Management System

Vergangene Woche, am 7. und 8. Februar, fand die FinovateEurope 2017 in der Old Billingsgate Market Hall in London statt.

aixigo war dort als Presenter vor Ort und stellte seine neu entwickelten High Performance API-Services für das Portfolio Management vor.
Die APIs enthalten alle vorstellbaren, komplexen Funktionalitäten, um die Aspekte eines digitalen Vermögensverwaltungsangebots abzudecken (z. B. Performancemessung, Risikoüberwachung, Rebalancing).

Vortrag Finovate – Video

In dem 7-Minütigen Bühnen-Slot wurde mittels dem Amazon Echo (Alexa) präsentiert, wie schnell das aixigo PMS zeitechte Informationen ermitteln und herausgeben kann.

Millionen von Portfolios können innerhalb weniger Minuten effizient bedient werden – sogar extrem große Portfolios (> 30.000 Transaktionen, 10-jährige Historie) sind binnen Millisekunden analysiert. Das zeigte die live On-Stage-Analyse von 20.000 Portfolios, die innerhalb von wenigen Sekunden das Resultat errechnete.

 

Alle Videos der Vortragenden können Sie hier sehen. 

Hier können Sie unsere neue API Website besuchen, auf der Sie genaue Informationen rund um unsere APIs erhalten.

Nun sind Sie an der Reihe! Starten Sie Ihr Investmentgeschäft neu! Für weitere Informationen, stehen Ihnen Mario Alves und Ralf Steinhauer gerne zur Verfügung:

Mario Alves:
+49 (0) 241 55 97 09 – 20
mario.alves@aixigo.de

Hier klicken: Interview mit Mario auf der Finovate

Ralf Steinhauer:
+49 (0) 241 55 97 09 – 23
ralf.steinhauer@aixigo.de

High Performance API-Services für das Portfolio Management

Lernen Sie die konkreten technischen und fachlichen Hintergründe auf unserer neuen „API-Website“ kennen.

Hier schon mal ein kurzer Vorgeschmack zum Inhalt:

Wir stellen Ihnen auf unserer Seite die neu entwickelten high Performance API-Services für das Portfolio Management vor. Sie enthalten sämtliche Funktionalitäten, um die Aspekte eines digitalen Vermögensverwaltungsangebots abzudecken (z. B. Performancemessung, Risikoüberwachung, Rebalancing). aixigo API-Services können innerhalb von wenigen Minuten Millionen von Portfolios effizient bedienen. Konkret: 1.000.000 Kundendepots können in 5 Minuten bedient werden.

Sogar extrem breite Portfolios (> 30.000 Transaktionen, 10-jährige Historie) können in Millisekunden analysiert werden. Darüber hinaus ist die Live-Kommunikation zwischen Kunde und Depot möglich. Die Lösung: Ein Standard-Sprach-Service kommuniziert mit den APIs. Diese bisher einmalige Kombination führt dazu, dass Ergebnisse,  Abfragen und Grafiken zum Depot schneller als je zuvor zur Verfügung stehen.

Warum machen wir das?

Diese radikal neue Technologie ermöglicht völlig neue Dienstleistungen für Finanzdienstleister. Der Markt digitaler Anlagelösungen  für Finanzdienstleister entwickelt sich stetig und rasant weiter. Mit diesen API-Services sind Sie in der Lage, für das digitale Vermögensmanagement einen neuen Standard zu definieren. Weitere Marktanteile und Gewinnzuwächse werden die Konsequenz sein.

Aber schauen Sie doch selbst einmal vorbei:

API-Website

Ich freue mich auf Ihr Feedback:

Mario Alves

Phone: +49 (0) 241 55 97 09 – 20

E-Mail: mario.alves@aixigo.de

Autor: Christian Neuenhaus

Marcus-Gründler - Speaking at JAX Finance 2016

# Speaking at JAX Finance 2016

„Financial Portfolio Management with Java on Steroids“ lautete der Titel meines Vortrags über die wesentlichen Grundlagen unseres auf High-Performance optimierten Portfolio Management Systems „PMS 2.0“. Die Slides des Vortrags sind auf Slideshare verfügbar.

Begibt man sich einmal auf das Abenteuer eine „Low Latency“ Anwendung zu entwickeln, erkennt man, dass Zugriffe auf L1-Caches und RAM mehrere Größenordnungen unterschiedliche Zugriffszeiten haben und dies einen großen Einfluss auf die Gestaltung der Anwendung hat. Der Satz „Main memory is the new harddisk“ beschreibt diese Erkenntnis sehr gut.

Mit Cache-oblivious Algorithmen und einem geeigneten Programmiermodell kann man sich dem Abenteuer jedoch stellen. So ist zwar das Entwickeln hochperformanter Systeme noch immer eine anspruchsvolle Aufgabe, lässt sich aber strukturiert angehen.

Thematisch war das Thema „Low Latency“ bzw. „High Performance“ eines der Kernthemen der Konferenz. Für die weitere Entwicklung des aixigo PMS waren natürlich auch die Vorträge zum Thema API von Fidor und dem OpenBank Project spannend. Weitere Schwerpunkte waren Virtualisierungslösungen rund um Docker.

Durch das Zusammenlegen mit der JAX DevOps Konferenz gab es auch einen regen Austausch zu Themen wie Continous Delivery und Developer Culture – eine gute Kombination der Themen Finance-IT und DevOps, wie ich finde.

Spannende Vorträge zu Hintergrundwissen wie beispielsweise die MiFID2 Implikationen auf den Hochfrequenz-Handel von Neil Horlock („What happens when the laws of finance, meet the laws of physics“) rundeten die Konferenz ab.

Insgesamt sicherlich einmal mehr eine sehr spannende und interessante Konferenz rund um IT Themen im Finanzbereich.

Video zum Vortrag

Marcus Gründler

FinovateEurope 2017 – API-Services für Portfoliomanagement

aixigo wird auf der Finovate 2017 in London seine neu entwickelten high Performance API-Services für Portfoliomanagement vorstellen. Sie enthalten sämtliche komplexe Funktionalitäten, um die Aspekte eines digitalen Vermögensverwaltungsangebots abzudecken (z. B. Performancemessung, Risikoüberwachung, Rebalancing). Sie sind in der Lage, Millionen von Portfolios effizient zu bedienen.

Sogar extrem große Portfolios (> 30.000 Transaktionen, 10-jährige Historie) können in Millisekunden analysiert werden. Darüber hinaus werden wir präsentieren, wie wir die ultimative Herausforderung der Live-Kommunikation zwischen Kunden und Depot meistern. Unsere Lösung: Ein Standard-Sprach-Service kommuniziert mit den APIs von aixigo! So beweisen wir, dass mit unserem System Ergebnisse, Abfragen und Grafiken zum Depot schneller als je zuvor zur Verfügung stehen.

Das erleben Sie mit aixigo auf der Finovate 2017 – starten Sie Ihr Investmentgeschäft neu!

Sind Sie auch an einem Besuch auf der FinovateEurope 2017 in London interessiert? Möchten Sie die wichtigsten Unternehmen des FinTech-Marktes und ihre Innovationen live erleben? Dann registrieren Sie sich jetzt – wenn Sie Ihre Finovate-Besucherkarte über unseren aixigo Spezialrabatt-Code beziehen, erhalten Sie eine Vergünstigung von 20% auf Ihr Ticket: aixigo20FEU17

Hier geht es zur FinovateEurope 2017

Und hier können Sie unsere neue API Website besuchen

Weitere Vorabinformationen gibt es bei Mario Alves:

+49 (0) 241 55 97 09 – 20

mario.alves@aixigo.de

Autor: Mario Alves

investify ist „live“…

Christian Neuenhaus: investify ist gestern nach einem langen und harten Weg online gegangen. Was ist das für ein Gefühl für Sie?

Christian Friedrich: Das ist natürlich ein Gefühl des “Geschafft-Habens“. Der Weg war für uns teilweise mit einer Menge Überraschungen gepflastert, z. B. wie schwierig es als digitaler Vermögensverwalter ist eine Lizenz zu erhalten, oder wie viele Prozesse und Dinge zu erledigen sind, die ein Vermögensverwalter braucht. Letztendlich freuen wir uns natürlich, dass wir diesen sehr komplexen Prozess nun vollständig im Griff haben und von A bis Z bedienen können. Dies war viel Arbeit und wir haben dabei sehr viel gelernt. Wir sind davon überzeugt, dass wir den Kunden nun eine exzellente Dienstleistung anbieten können.

Christian Neuenhaus: Robo Advisor gibt es in der Zwischenzeit „en masse“ auf dem Markt. Warum sollte investify mehr Erfolg als die bisher bestehenden haben? Was unterscheidet investify?

Christian Friedrich: investify hat einige deutliche Unterscheidungsmerkmale. investify ist einer der wenigen digitalen Vermögensverwalter, die mit einer Lizenz agieren. Dieses Privileg besitzt nur eine ganz kleine Gruppe im Markt. Der signifikanteste Unterschied den investify bietet, ist die Emotionalisierung und die Individualisierung der Geldanlage. Wir bieten keine Standard Geldanlage, sondern der Kunde ist weltweit erstmalig in der Lage eine individuelle Vermögensverwaltung digital zu erhalten. Dies ist komplett neu auf dem Markt.

Christian Neuenhaus: Dabei spielen die Themen eine große Rolle, können Sie dies bitte einmal näher erläutern?

Christian Friedrich: Die Individualität, die sich im Gegensatz zu den anderen Anbietern zeigt, ist dadurch geprägt, dass Menschen das Bedürfnis haben, zu erfahren oder mitzubestimmen, wofür ihr Geld arbeiten soll. Der klassische Auftrag an eine Vermögensverwaltung lautet z. B. „Investiere mein Kapital, aber sorge dafür, dass nicht in Waffen oder Gentechnik investiert wird, sondern investiere nachhaltig“. Das wesentliche Individualisierungsmerkmal mit dem klassischem Vermögensverwalter zu konfrontieren ist das, was wir bei investify anbieten. Wir bieten dem Kunden also eine Möglichkeit der Individualisierung über die Festlegung von Anlageschwerpunkten. Die Anlageschwerpunkte sind Themen wie Elektromobilität, Online-Gaming, Investieren mit möglichst geringem CO2-Ausstoß etc. Diese Anlageschwerpunkte haben wir in Anlagethemen gepackt und haben manche dieser Anlagethemen erstmalig investierbar gemacht.

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aixigo bei Markus Koch „auf der Couch“

auf-der-couchChristian Friedrich saß zusammen mit Roland Ullrich bei Oberbörsianer Markus Koch „auf der Couch“. In der Live-Show aus dem Rationaltheater in München sprachen die drei über folgende Themen:

Mensch oder Maschine: Wir suchen die Anlagestrategie der Zukunft. Sollten wir Anleger unser Hirn besser aus- und den Robo Advisor einschalten? Oder kann uns die Neurofinance zeigen, wie wir unser Gehirn doch noch in den Griff bekommen? Fest steht: Rein digital ist auch keine Lösung. Ist die Zeit also reif für den Börsen-Cyborg?

Ab Minute 43:00 können Sie das Gespräch verfolgen.

Zur Sendung geht’s hier

Autor: Christian Neuenhaus

Zeit der Geschenke: aixigo hat auch in diesem Jahr wieder gespendet

Zeit der Geschenke

In diesem Jahr haben wir uns entschlossen, die schwächsten Personen unserer Bevölkerung, nämlich die Kinder, zu unterstützen. Daher wurde die Summe auf zwei Organisationen aufgeteilt:

„Feuervogel“ – Hilfe für Kinder suchtkranker Eltern

Verleugnung, Tabuisierung, Geheimhaltung und Schuldfragen gehören zum Alltag dieser Kinder. „Feuervogel“ macht es sich zur Aufgabe, jeden Tag aufs Neue den Kindern eine Möglichkeit zu geben, ein bisschen Normalität in den Alltag zu bringen und „ein schützendes Netzwerk für Kinder und Jugendliche aufzubauen“.
Mit freizeitpädagogischen Angeboten, individueller Förderung und begleitender Elternarbeit ist einiges an Arbeit, Aufwand und vor allem an Kosten zu stemmen.

Erich Borsch, Vorstand der aixigo AG, besuchte am Dienstag, den 13. Dezember 2016, die Einrichtung, um mehr über die Situation der betroffenen Kinder zu erfahren. Und natürlich auch, um den Spendencheck in Höhe von 2.500 € zu überreichen.

 

 

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Der lange Weg von der Produktidee bis zum stabilen Bestand im Kundendepot

Driving on an empty road at nice sunny day

Wir sind seit Jahren begeistert von der Investmentfonds-Idee. Eine im Kern wunderbar einfache Idee, die für die Masse der Anleger den Einstieg in breit gestreute Investments ermöglicht. Die den Vermögensaufbau fördert und die Vermögensanlage auch in der aktuellen Zinssituation attraktiv macht.

Aber uns besorgen die zunehmenden Herausforderungen des Investmentfondsgeschäfts.

Deswegen haben wir uns folgende Fragen gestellt:

  • Wie kann das Potenzial der Investmentfonds-Idee schneller und besser beim Kunden ankommen?
  • Wie kann sichergestellt werden, dass Kunden auch in schwankenden Märkten eine gute Produktmischung behalten?
  • Wie kann der Bestand von Investmentfonds in Kundendepots und damit die Ertragssituation der Bank über die wechselnden Marktphasen stabilisiert werden?

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Die Renaissance der Filiale ist möglich

Klassischer Filialbetrieb erscheint immer weniger zeitgemäß. Tragen die Kunden die Filiale der Zukunft womöglich in ihrer Hosentasche? Wird es am Ende dieses Weges nur noch „Financial Services to go“ geben? Wir sind der Meinung, dass dies nicht so sein muss. Warum nicht die Vorteile anderer Kanäle zur Stärkung der Filiale nutzen?

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Die aktuelle Situation betrachteten wir auf unserer Veranstaltungsreihe „FinTech kidnapped Filiale!?“ aus verschiedensten Perspektiven.

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