Veranstaltung – Fintech kidnapped Filiale

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Die Digitalisierung verändert Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig. Mehr als ein Drittel der Kommunikation spielt sich in Deutschland über digitale Kanäle ab. 41% aller kaufrelevanten Informationen sammeln die Bürger in digitalen Quellen. Die Digitalisierungswelle hat längst auch das Banking erreicht. Sie fordert das Topmanagement heraus – so stark wie wahrscheinlich noch nie in den vergangenen Jahrzehnten.

Klassischer Filialbetrieb erscheint immer weniger Zeitgemäß.

Tragen die Kunden die Filiale der Zukunft womöglich in ihrer Hosentasche? Wird es am Ende dieses Weges nur noch „Financial Services to go“ geben?Referenten der VeranstaltungDie aktuelle Situation betrachten wir auf unserer Veranstaltungsreihe „Fintech kidnapped Filiale!?“ aus verschiedensten Perspektiven.

  1. Aus der Sicht eines Fintechs: Wie läuft der komplett digitale Prozess ab?
  2. Aus der Sicht einer vermeintlich fernen Industrie: Wie geht die Autoindustrie mit der Kombinationen Digital/Autohaus um?
  3. Aus der Sicht der Massen an Daten, die in jedem der Kanäle anfallen: Werden diese überhaupt für einen der Kanäle zielführend weiterverwendet?
  4. Und aus der Sicht der guten „alten“ Filiale: Warum wird sie eigentlich immer wieder totgeschrieben, aber keiner macht etwas außer sie zu schließen?!

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Die MiFID II kommt erst 2018 – Aber warum so lange warten?

Das Finanzmarktnovellierungsgesetz wurde beschlossen – jedoch nur der erste Teil. Eine Umsetzung der Finanzmarktrichtlinie MiFID II in deutsches Recht wird aller Voraussicht auf den 3. Januar 2018 verschoben. Was bedeutet das eigentlich für Banken und Finanzdienstleister? Welche Konsequenzen und Chancen ergeben sich? Was bedeutet dies für Beratung?

Kamera, Schnitt & Konzept: Michaela Maibaum

Michaela Maibaum

Digitale Vermögensverwaltung

aixigo gründet digitale Vermögensverwaltung

Im Zuge unserer technischen und unternehmerischen Entwicklung stellen wir mit investify unsere jüngste Innovation vor.

Gemeinsam mit Rhein Asset Management (Luxemburg und Düsseldorf) haben wir als Joint Venture investify gegründet. investify ist eine digitale Vermögensverwaltung mit Sitz in Luxemburg. investify bietet individuelle Vermögensverwaltung für fast Jeden und ein vollständig digitales Kundenerlebnis von der Depoteröffnung bis zum Performancebericht.

Unsere Motivation

Der Markt für digitale Geldanlage ist aus unserer Sicht ein Wachstumsmarkt, der sich nach der Einführung unterschiedlicher Angebote nun entwickeln und einen entsprechenden Anteil am Gesamtanlagemarkt erreichen wird.

aixigo ist durch seine langjährige Expertise bei der Digitalisierung von Anlageprozessen zu 100% in der Lage, ein solches Angebot selbständig zu entwickeln und zur Marktreife zu führen. Dazu wird das Angebot auch im Design und in der Beratungsmethodik neue Wege gehen.

Wir wollten diese Innovation nicht aus der Rolle des „Lieferanten“ angehen. Um unser Innovationsziel zu erreichen, war es uns wichtig, unsere Ideen zu verwirklichen und uns ausschließlich auf den Endkunden zu konzentrieren.

Daher haben wir beschlossen, ein eigenständiges Marktangebot zu entwickeln, an dessen Erfolg wir glauben. So wird, davon sind wir überzeugt, die volle Innovationskraft eines „Herausforderers“ auch für unsere Kunden neuen Nutzen stiften.

Unser Weg zu investify

Wir sind seit Jahren ein innovativer und zuverlässiger Partner der Finanzdienstleistungsindustrie. In dieser Rolle entwickelten wir das erste System zur Risikoprofilierung von Privatkunden, ein superschnelles Portfoliomanagementsystem für den Multikanaleinsatz und Anlageberatungssysteme, die sich durch Ergonomie, Erfolgsorientierung und regulatorische Sicherheit auszeichnen.

In Rhein Asset Management haben wir einen renommierten und kompetenten Partner für die Vermögensverwaltung gefunden. In unserem Joint Venture verbinden wir alles, um erfolgreich eine digitale Vermögensverwaltung zu gründen, zu entwickeln und zu betreiben.

Von Prozessen, über Compliance bis hin zur User Experience und der Security wurden alle Erfolgsfaktoren betrachtet. Dieses Wissen steht in Zukunft auch aixigo Kunden zur Verfügung. Das tiefe Verständnis für die regulatorischen und fachlichen Anforderungen der Vermögensverwaltung waren dabei genauso wichtig, wie Design oder das digitale Kundenerlebnis.

Diese Erkenntnisse haben wir vollständig in Lösungen für alle Prozesse einer digitalen Vermögensverwaltung umgewandelt und haben diese in und mit unserer Plattform aixigo:one umgesetzt. Um die vollständige Beratung als Vermögensverwaltung europaweit umsetzen zu können, werden wir investify mit einer CSSF Lizenz in Luxemburg ausstatten.

investify – wie geht es weiter

investify wird sein Debüt auf der Finovate London haben, um das Angebot der Presse und dem Fachpublikum vorzustellen. Nach Abschluss der Lizenzierung wird investify dann für Kunden live gehen.

aixigo wird das gewonnene Wissen und die entwickelten Technologien seinen Kunden zur Verfügung stellen. Sprechen Sie uns hierzu gerne an. Auch investify ist an Kooperationen interessiert.

Mehr Informationen über die einzelnen Innovationen rund um investify folgen bald hier auf unserem Blog.

Erich Borsch

Bankkunde

Anlageberatung – 8 Banken im Test

Die S.W.I. FINANCE analysierte im Auftrag von Handelsblatt die Anlageberatung bei Filialbanken zwischen Februar und Oktober 2015. Berücksichtigt wurden die größten sechs bundesweit aktiven Filialbanken sowie die größte Volks- und Raiffeisenbank (Berliner Volksbank) und die größte Sparkasse (Hamburger Sparkasse). Die Erhebung der Beratungsqualität erfolgte anhand von je fünf verdeckten Testbesuchen, in deren Rahmen speziell geschulte Service-Tester die Beratungsgespräche mithilfe eines standardisierten Fragebogens beurteilten.Bei jeweils drei Beratungen standen Wertpapiere im Vordergrund, bei den zwei weiteren Besuchen waren die Kunden an Sparanlage-Produkten interessiert. Zwei der Top 3 Banken agieren mit Beratungssoftware von aixigo.

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MiFID II – erst 2018?!

MIFIDDie europäische Finanzbranche bereitet sich schon seit geraumer Zeit auf die Implementierung der MiFID-II-Richtlinie vor. Nun wird sie von den Behörden wahrscheinlich um ein Jahr ausgebremst: Die EU-Kommission hinkt ihrem eigenen Zeitplan hinterher. Die Finanzmarktrichtlinie MiFID II sowie die Verordnung MiFIR werden dem Europaparlamentarier Markus Ferber (CSU) zufolge „mit Sicherheit nicht am 3. Januar 2017 in Kraft treten“. Dies erklärte Ferber am Donnerstag auf dem 9. MiFID-Kongress der Börse Stuttgart. Christian Waigel, Rechtsanwalt und Partner bei der Kanzlei GSK Stockmann + Kollegen, geht davon aus, dass die zuständige Generaldirektion der Europäischen Kommission erst zum Jahresende die Umsetzungsdetails von MiFID II veröffentlichen wird. Anschließend hätte das Europäische Parlament noch drei Monate Zeit, um das Regelwerk zu prüfen. So würden Finanzdienstleister erst im Frühjahr 2016 verbindlich erfahren, worauf sie sich einstellen müssen. Somit rechnet Waigel eher mit einer „faktischen“ Verschiebung.

Faktische Verschiebung der MiFID

Faktische Verschiebung der MiFID

Er geht davon aus, dass die Richtlinie zwar wie geplant im Januar 2017 in Kraft tritt. Allerdings dürften die Behörden die Einhaltung der Regeln im ersten Jahr noch nicht so streng prüfen und erst ab 2018 die volle Übereinstimmung mit den MiFID II-Regeln verlangen. So ähnlich sei man auch bei MiFID I vorgegangen, sagt der Rechtsexperte. Aber egal wie und wann es zur Umsetzung kommt, die MiFID wird gravierend in die bestehenden Beratungsprozesse eingreifen.
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Die mobile Bank….oder einfach die „Bank zum Mitnehmen“

Tablet PCs und Smartphones gehören mittlerweile wie das tägliche Brot zum Alltag der Menschen. Und das gerade im Bereich der Millennials, aufgewachsen mit Computer, Internet und Handy. Die Anzahl dieser Nutzer wird in Deutschland und weltweit weiter steigen.

Tablet Nutzer 2010 - 2014Diese Gruppe fordert eine Anpassung des Angebots von ihrer Bank. Sie erwarten eine mobile Bank! Den Gang in die Bankfiliale oder ein persönliches Beratungsgespräch mit ihrem Banker erachten sie als nicht mehr elementar. Schliesslich können sie sich die nötigen Informationen auch auf anderem Weg beschaffen. Jeder Dritte der technologieaffinen Generation Y geht davon aus, in fünf Jahren keine herkömmliche Bankfiliale mehr besuchen zu müssen, so die Studie Future of Finance von Goldman Sachs.

 

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Prüfung der Geeignetheit statt Protokolle

Warum meckern hier der falsche Ansatz ist!

Um Klartext zu reden, die Änderungen des Finanzmarktnovellierungsgesetzes bieten im Bereich Beratungsprotokoll keinen Anlass zur Klage. Die aktuellen Diskussionen verkennen aus unserer Sicht die Chancen, die mit dieser Novelle einhergehen.

Geeignetheit statt Protokoll

Zum Hintergrund: Der Referentenentwurf zur Umsetzung der MiFID 2 war für viele eine Überraschung, denn statt der aufwändigen Protokolle soll es nun Geeignetheitserklärungen für den Kunden geben. Mit „Keine Beratungsprotokolle“ war es in den Schlagzeilen der online-Medien dann ersteinmal getan. Am Tag danach wurde vielen deutlich, dass es so einfach nicht wird. An die Stelle des Protokolls treten nun anspruchsvolle Prüfungen der Geeignetheit einzelner Produkte und die Erstellung einer Erklärung, in welcher Weise die Produkte geeignet sind. Von der BaFIN war in einigen Veröffentlichungen zu lesen, dass dies mitnichten eine Erleichterung sei, denn an die Geeignetheitsprüfung würden nun noch höhere Maßstäbe angelegt. Das war aus unserer Sicht auch zu erwarten.

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