Mehr Transparenz bei Nachhaltigkeit, EU schreibt Engagement für nachhaltiges Investieren vor.

Die EU will globaler Vorreiter in Sachen Klimaschutz werden und bis 2030 die Co2-Emissionen um 40% reduzieren. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sollen die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommen schneller erreicht werden.

Auch bei den Vermögensverwaltern soll das Thema Klimaschutz jetzt höher gehängt werden. Asset Manager sind verpflichtet ihre kundennahe Position in der Investitionskette zu nutzen, um das Bewusstsein von institutionellen sowie privaten Kunden gegenüber Nachhaltigkeitskriterien bei Anlageentscheidungen zu stärken. Neben ökologischen sollen auch soziale Aspekte sowie Grundsätze guter Unternehmensführung berücksichtigt werden.

Dazu sollen bei den Asset Managern Kompetenzen in der Vermögensverwaltung im Bereich der Sustainability mittels firmeninternen Schulungen gebildet werden. Auch die Einführung eines Belohnungssystems ist angedacht, um Performance von Asset Managern und Analysten in Richtung Langfristigkeit und Nachhaltigkeit zu verschieben.

Gegenüber den institutionellen Kunden und den Privatkunden ist die Einführung zusätzlicher Informationspflichten bzgl. der Umschlagshäufigkeit von Portfolien und der Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien geplant. Als Vehikel für den Informationsfluss sind die Zielmarktkriterien angedacht.

Wir werden die Entwicklungen weiter beobachten und Lösungen für die Informationspflichten im Rahmen unserer Wealth Management Service Plattform entwickeln.

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