Serverraum-Überwachung

Serverraum-Überwachung: das Projekt

Serverraum-Überwachung

Breadboard mit den Sensoren für Temperaturüberwachung

Seit dem 01.03.2016 arbeite ich an meinem Abschlussprojekt für meine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration. Bei dem Thema handelt es sich um die „Einführung einer Serverraum-Überwachung auf Basis kostengünstiger und selber wartbarer, möglichst offener Soft- und Hardware“.

Ich habe mich dazu entschieden das Ganze mit Raspberry Pis zu realisieren und damit entsprechende Sensoren anzusteuern. Entschieden habe ich mich bewusst für die Raspberry Pis in der zweiten Generation, weil ich pünktlich anfangen musste und die dritte zu diesem Zeitpunkt noch nicht lieferbar war. Die Mehrleistung und verbesserte Ausstattung der 3. Generation hätte aber keinerlei Mehrwert für mein Projekt bedeutet. Im Netzwerk integriert, sollen die Sensoren der Technischen Infrastruktur laufend die aktuellen Temperaturdaten unserer Serverräume und den entsprechenden Klimanlangen liefern. Idealerweise baue ich auch noch Luftfeuchtigkeitssensoren ein, die, wer hätte es gedacht, die Luftfeuchtigkeit messen sollen.

Serverraum-Überwachung

li: Temperatursensor, re: Temperatur-/Feuchtigkeitssensor

Der Plan sieht vor, dass pro Serverraum zwei Raspberry Pis eine noch nicht festgelegte Anzahl von Sensoren verwalten sollen. Diese insgesamt vier Pis werden dann an sinnvollen Plätzen innerhalb des Raumes platziert, um diese möglichst vollständig zu überwachen. Ein fünfter Pi soll mit einem 8 Zoll Display ausgestattet werden und bei uns in der Abteilung den Temperaturverlauf grafisch darstellen.

Als Sensoren kommen der DS18B20 als Temperatursensor und der DHT11 als Luftfeuchtigkeitssensor/Temperatursensor zum Einsatz. Sollte es bei einem Sensor zu einer zuvor festgelegten Abweichung kommen, wird die TI sofort per Mail informiert, so dass zügig reagiert werden kann.

Meine Arbeit gebe ich voraussichtlich am 15.04.2016 ab, anschließend geht das Projekt in die Produktion. Bei aixigo begrüßt man innovative Ideen, insbesondere wenn sie die Überwachung der bestehenden Infrastruktur verbessern. Es zentralisiert die Informationsverwaltung und verkürzt die Bearbeitungszeit. Es war ein spannendes und herausfordendes Projekt mit hohem Bastelanteil, sowohl im Hardware- als auch im Software-Bereich. Es hat mir durchaus viel Spaß gemacht und ist vor allem modular aufgebaut, so dass alle Kollegen in der Lage sein werden, es zu warten und zu erweitern.

Christian Werrmann

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Mein Eindruck: schöner Artikel über ein schönes Projekt. Danke! 🙂

  2. Die Idee mit dem Temperatursensor ist eine gute Sache. Wenn in einem Klimaschrank mal Abweichungen kommen kann es schnell zu einem Brand oder zumindest zum Serverausfall kommen. (Meinte ein Freund aus der IT).

    Wüsste aber auch kein Unternehmen, das nicht auf die Absicherung des Klimaschrank setzt.

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